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	<title>Firmendesign &#8211; Brandes bloggt</title>
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	<description>Kundeninformation zu Designfragen</description>
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		<title>Logoentwurf als Prozess</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/logoentwurf-als-prozess/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2019 15:23:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Firmendesign]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Sie ein Logo beauftragen, wird es nicht still hinter verschlossener Tür in der Werkstatt gebastelt und Ihnen dann als Überraschung präsentiert, sondern Sie sind von Anfang an...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie ein Logo beauftragen, wird es nicht still hinter verschlossener Tür in der Werkstatt gebastelt und Ihnen dann als Überraschung präsentiert, sondern Sie sind von Anfang an am Auswahlprozess beteiligt.</p>
<p><strong>Die Rollenverteilung ist diese:</strong> Als Designerin stelle ich Ihnen Skizzen und Ideen vor und Sie lenken mich mit Ihrer Resonanz in die richtige Richtung. Was Ihnen gefällt, wird weiter verfolgt und weiter entwickelt. Der Prozess läuft stufenweise Schritt für Schritt, damit schon früh deutlich wird, wo es hingehen soll.</p>
<h2>Das Briefing ist wichtig</h2>
<p>Das Briefing ist eine möglichst genaue Beschreibung Ihrer Zielgruppe, Ihres Unternehmens und Ihrer Tätigkeit. Auch eine Konkurrenzrecherche gehört dazu. In welchen Bereichen soll das Logo präsentiert werden, wird es als optischer Reiz benötigt (unbedingt Auffallen) oder als Informationsträger (Firmenname bekannt machen) dienen? Damit ich als Designerin eine konkrete Vorstellung von Ihrem Unternehmen bekomme, brauche ich Ihre informativen Firmenfakten. Zum Beispiel: Nicht Ihre Lieblingsfarbe bestimmt das Logodesign, sondern ob andere Mitarbeiterbüros den Briefbogen an verschiedenen Desktopdruckern ausdrucken werden, denn dann muss man das Logo farblich relativ ergebnisoffen konzipieren. <a href="https://www.designbrandes.de/brandesblog/farbmanagement/">Ein präziser Farbwert wäre nur im Offsetdruck erreichbar</a>. Fakten über Ihre Firmenstruktur und Ihren Firmenalltag sind also nützlich für das Design!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Zielgruppe im Blick behalten</strong></p>
<p>Als wichtiger Bestandteil des Firmendesigns soll das Logo natürlich optimal passen, aber eine zu enge Erwartung des Auftraggebers lässt die eigentliche Zielgruppe außen vor. <em>&#8222;Das Logo soll mich ausdrücken.&#8220;</em> oder <em>&#8222;Ich möchte mich damit persönlich identifizieren.&#8220;</em> Diese Aussagen fokussieren sehr stark auf nur eine einzige Person, aber die Kunden als Zielgruppe haben vielleicht einen ganz anderen Blickwinkel. Der Logoentwurf balanciert also zwischen zwei gegensätzlichen Blickrichtungen und kann im Idealfall beide erfassen. Das ist meine Aufgabe als Gestalterin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Recherche: Wie sieht die Konkurrenz aus?<br />
</strong></p>
<p>Konkurrenzrecherche ist Pflicht! Den Markt, die Branche und die dominierende optische Umgebung sollte man kennen, wenn man ein Logo in dem Bereich bekannt machen möchte. Und die bahnbrechende Frage: Möchten Sie sich dezent in die erwarteten Standards der Branche einfügen und zeigen, dass Sie dazu gehören oder möchten Sie auffallen,  anders sein und bewusst <em>gegen den Strich</em> Aufmerksamkeit erzeugen? Die Aufgabe des Logos wird vorab geklärt mit scharfer Abgrenzung dazu, wie es <strong>nicht </strong>wirken soll, um Missverständnisse zu vermeiden.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1729" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2023/12/logoskizzen.jpg" alt="" width="980" height="600" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2023/12/logoskizzen.jpg 980w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2023/12/logoskizzen-300x184.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2023/12/logoskizzen-973x596.jpg 973w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2023/12/logoskizzen-508x311.jpg 508w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<h2>Die Ideenphase und freies Skizzieren<strong><br />
</strong></h2>
<p>Man darf sich erstmal in der Welt umschauen, was es so an Bandbreite gibt und welche Stilrichtung passend wäre. Auch Trends zeichnen sich ab, die neue Impulse bringen können. Je nach Branche herrscht eine bestimmte Art der Umsetzung vor, vom kindlichen Pinselstrich bis zum kühl reduzierten geometrischen Element &#8211; konservativ, verspielt oder frech &#8211; Eleganz oder Understatement.  Aber es gibt keine Norm, es darf gemixt werden. Ein Logo darf auch ganz anders und ungewöhnlich wirken, um aufzufallen. In der Recherchephase regen mich Logobeispiele zu neuen Ideen an, zu reizvollen Ansätzen und raffinierten Umsetzungen. Der Spaß beim Skizzieren beginnt.</p>
<p><strong><br />
Mein Geheimnis für gutes Logodesign: Fehler!</strong></p>
<p>Aus Versehen etwas verschoben, das falsche Werkzeug angeklickt oder Transparenz eingestellt und endlich kommt der WOW-Moment. Die beste Gestaltung entsteht dann, wenn man nicht mehr dem Üblichen folgt, wenn man es nicht mehr &#8222;richtig&#8220; machen will. Überraschendes kann durch Fehler entstehen, sie sind mir im Arbeitsprozess immer willkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ihre Resonanz als Auftraggeberin oder Kunde<strong><br />
</strong></h2>
<p>Die Rollenverteilung ist klar: Ich lasse Ideen sprudeln und Sie filtern. Sie wählen im Skizzendurchgang 1-2 Favoriten aus, die Ihnen am besten gefallen und mit denen wir weitermachen. Alles andere entfällt einfach unkommentiert.  Ich feile die favorisierten Skizzen weiter aus: Stilisierung, Formvarianten, Schriftkombination, Farbenauswahl im Vergleich u.a.m.  Sie bekommen weitere Vorschläge zur Auswahl, die Ihnen die Entscheidung leicht machen. Ihre Resonanz ist für mich richtungsweisend bis hin zur finalen Logoversion. So kommen wir von beiden Seiten aufeinander zu und entwickeln Ihr Logo.</p>
<p><strong>Das Logoarchiv für Ihre Verwendung<br />
</strong></p>
<p>Wenn der finale Logoentwurf  ausgewählt wurde, folgt zum Schluß der Feinschliff, die Reinzeichnung mit Drucktests, Farbwertfestlegung und Skalierungstests. Es muss in starker Verkleinerung noch lesbar sein und in der Monitordarstellung und im Ausdruck auf Papier alle Linien/Kanten sauber darstellen.  Die Reinzeichnung wird dann in verschiedenen technischen Dateiformaten abgespeichert und Ihnen als digitales LOGOARCHIV übertragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Corporate Design</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/corporate-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2019 12:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Firmendesign]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Corporate Design beruht zwar auf konsequenter Wiederholung, bietet aber mit definiertem Farbkanon, Grafikakzenten und Schriftwahl auch den nötigen Spielraum, um interessant zu bleiben. Zu den wesentlichen Werbemitteln...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Corporate Design beruht zwar auf konsequenter Wiederholung, bietet aber mit definiertem Farbkanon, Grafikakzenten und Schriftwahl auch den nötigen Spielraum, um interessant zu bleiben. Zu den wesentlichen Werbemitteln für ein Unternehmen gehören natürlich das Logo sowie Visitenkarten, Briefbogen und weitere Geschäftspapiere. Im Printbereich lässt sich das Design auch auf Firmenschilder, Broschüren, Flyer, Mappen, Plakate, Banner und Displays anwenden.</p>
<h3>Der rote Faden in der Firmendarstellung</h3>
<p>Das äußere Erscheinungsbild soll dabei helfen, von Kunden bemerkt und erkannt zu werden. Corporate Design ist der gestalterische Rahmen, der beides ermöglicht: Orientierung und Bewegungsfreiheit. Damit kein wirres Durcheinander an Gestaltung entsteht, legt man einige verbindliche Vorgaben als Rahmen fest, die das Corporate Design ausmachen. So bleibt auch über Jahre eine stilsichere Linie erkennbar.</p>
<p><strong>DESIGN MANUAL &#8211; Das Handbuch zum eigenen Firmendesign<br />
</strong>Auch für länger bestehende Unternehmen, die schon im Wildwuchs ihrer verschiedenen Werbeprodukte zu versinken drohen, kann ich gestalterisch aufräumen und ein frisches <strong>Design Manual</strong> erstellen. Das Firmendesign wird geklärt, Gutes beibehalten und Krempeliges aussortiert. Damit wir uns richtig verstehen: Es wird kein neues Design entwickelt, sondern das Bestehende von Unnützem freigeräumt. Aufräumen, eben.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1230" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/moodboard-Kopie.jpg" alt="" width="1100" height="523" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/moodboard-Kopie.jpg 1100w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/moodboard-Kopie-300x143.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/moodboard-Kopie-973x463.jpg 973w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/moodboard-Kopie-508x242.jpg 508w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /></p>
<h3>Redesign oder Relaunch?</h3>
<p>Ein sensibles Mitgehen mit modernen Trends nennt man <strong>Redesign</strong>. Die Bestandteile bleiben wiedererkennbar erhalten und werden in dezenter Weise modernisiert. So kann das Logo leicht überarbeitet werden, ohne gleich alles über Bord zu kippen. Die Hausschrift kann von der knochentrockenen Univers oder Helvetica zur angenehmen Lato oder TheSans wechseln. Der Unterschied macht sich spürbar bemerkbar, ohne radikale Änderungen vorzunehmen. Ein müdes Weinrot wird etwas mehr ins vitale Magenta verschoben, doch Rot bleibt weiterhin die dominante Firmenfarbe. Zum Beispiel.</p>
<p>Bei einem <strong>Relaunch</strong> geht man schon härter vor. Alles anders, alles neu. Man möchte ganz entschieden einen Schnitt machen und ungewohnt anders in Erscheinung treten. Große Unternehmen nehmen diese Radikalveränderung zum Anlass für Marketingnews, und oft ist die Diskussion um ein neues Logo in den Social Media ein Selbstläufer &#8211; kostenfreie Werbung für das Unternehmen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Logo ist kein Senfklecks</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/das-logodesign/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 14:01:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Firmendesign]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;&#8230; und dann brauchen wir noch bis Dienstag ein Logo&#8220;. Manche Anfragen zum Firmenlogo klingen recht beiläufig, als ob das Logo ein isolierter Senfklecks ist, den man rechts...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;&#8230; und dann brauchen wir noch bis Dienstag ein Logo&#8220;. Manche Anfragen zum Firmenlogo klingen recht beiläufig, als ob das Logo ein isolierter Senfklecks ist, den man rechts oben auf die weiße Pappe setzt und fertig ist der Briefbogen. Ein Logo ist aber nur Teil des gesamten Firmendesigns, zwar durchaus prägend, aber die gesamte Stilrichtung muss sitzen.</p>
<p>Welche Schrift wird für Geschäftspapiere verwendet? Passt die auch für die Website? Welcher Farbkanon gilt für alle weiteren Werbemittel? Wie sehen die Produkte aus und welche Orientierung soll durch Gestaltung geschaffen werden? Man kann alles Stück für Stück wie ein Hühnerhaus zusammenpusseln oder von Beginn an ein klares Konzept für das Firmendesign angehen.</p>
<h3>Logo: Pure Dekoration?</h3>
<p>Ursprünglich war das Logo ein Wiedererkennungsmerkmal, das über Jahrzehnte funktionieren musste. Eine unveränderte Marke symbolisierte Stabilität und Kontinuität. Drucktechnisch steckte früher mehr Arbeit drin, es war mühseliger und teurer, etwas bekannt zu machen, deshalb wurde nicht so oft gewechselt. Das ist heute anders. Das Wechseln oder Überarbeiten eines Firmendesigns ist ein durchaus willkommener Anlass für mediale Nachrichten, die auch wieder den Bekanntheitsgrad erhöhen. Unternehmen werden wieder verstärkt wahrgenommen, obwohl sie nur ihr Logo haben überarbeiten lassen. Jede neue Nachricht ist von Vorteil, kontinuierliche Wiedererkennung nicht mehr so wichtig.</p>
<p><strong>Was hat das zur Folge?</strong><br />
Wird das Logo nun immer belangloser und austauschbarer, hat es keine wichtige Funktion mehr? Über die Aufgabe des Logos und Firmendesigns soll und darf man sich durchaus Gedanken machen.</p>
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