<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Text + Typografie &#8211; Brandes bloggt</title>
	<atom:link href="https://www.designbrandes.de/brandesblog/Thema/typografisches/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog</link>
	<description>Kundeninformation zu Designfragen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 08 Dec 2023 14:48:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.4.2</generator>
	<item>
		<title>Websitestruktur planen</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/strukturplanung-fuer-eine-website/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 13:17:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text + Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.designbrandes.de/brandesblog/?p=1339</guid>

					<description><![CDATA[An der Menüleiste einer Website erkennen Sie die Seitenstruktur. Je einfacher, desto besser: Man findet sich ohne komplexe Sitemap intuitiv zurecht.  Besucher einer Website sind nämlich keine Buchleser...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An der Menüleiste einer Website erkennen Sie die Seitenstruktur. Je einfacher, desto besser: Man findet sich ohne komplexe Sitemap intuitiv zurecht.  Besucher einer Website sind nämlich keine Buchleser sondern Suchende, die gezielt das Passende zu ihrem Interesse finden möchten. Das Zauberwort beim Anlegen der Seiten heißt <strong>Aufräumen</strong>.</p>
<h2>Die 2-Ebenen-Navigation</h2>
<p>Jeder Link in der Menüleiste ist eine einzelne Seite. Aber Website-Neulinge können zunächst die Seitentitel nicht vom Inhalt unterscheiden, legen für jeden Textabsatz eine neue Unterseite an und verschachteln die Menüleiste unnötig. Wie erstellt man nun aber eine gute Seitenstruktur?</p>
<p>Idealerweise hat die Menüleiste maximal 2 Ebenen: Die Hauptebene und die Unterebene. Die Hauptebene ist beim Öffnen einer Website meistens oben oder seitlich zu sehen. Wir nehmen die Beispielfirma &#8222;Bio Obstanbau Müllermeier&#8220;:</p>
<p><strong>Start | <a href="#">Obst</a> | Saft | Marmelade | Müllermeier | Kontakt </strong></p>
<p>Die Unterebene ist erst beim Auswählen eines Hauptlinks zu sehen:</p>
<p><strong>Obst &gt; </strong><em>Äpfel + Birnen + Pflaumen + Kirschen</em></p>
<p>Das Obstbeispiel zeigt sehr schön, dass es bei der Struktur um das klare, eindeutige Sortieren geht. Die Unterseiten <em>Äpfel, Birnen usw.</em> entstehen deshalb, weil es zu den Sorten noch mehr Inhalt und Informationen gibt, die nicht auf die Hauptseite passen. Wissenswertes zum biologischen Anbau kann entweder als zusätzliche Hauptseite ergänzt oder direkt im Textinhalt zu den einzelnen Sorten erläutert werden. Und was Ihnen hier am Obstbeispiel ganz einfach und sinnvoll vorkommt, gilt ebenso für abstrakte Themen und komplexe Dienstleistungen. Klare Sortierung ist alles. Halten Sie die Hauptebene so kurz und klar wie möglich &#8211; fügen Sie nur dort Unterseiten hinzu, wo Umfangreiches zu erklären und voneinander zu unterscheiden ist.</p>
<p><strong>Das schematische Grundprinzip sieht zum Beispiel so aus:</strong></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1407" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur3.jpg" alt="" width="977" height="530" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur3.jpg 977w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur3-300x163.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur3-973x528.jpg 973w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur3-508x276.jpg 508w" sizes="(max-width: 977px) 100vw, 977px" /></p>
<h3>So planen Sie die Struktur</h3>
<p>Gehen Sie am besten zuerst ganz altmodisch analog vor mit Papier, Zetteln und Stift. Legen Sie leere Karten oder Papierseiten nebeneinander auf einen Tisch und schreiben Sie auf jede Karte oben den <strong>kurzen Seitentitel</strong> drauf. <strong>Wichtig: Kurze Links, sonst passt nicht genug in die Menüleiste.</strong></p>
<p>Beginnen Sie mit <strong>Startseite, Firma, Kontakt</strong> und fügen Sie maximal 4 weitere Themenseiten hinzu. Die Seitentitel bitte nicht zu allgemein benennen, besser sind konkrete Begriffe. &#8222;Angebot&#8220; steht auf Tausenden von Internetseiten und ist nicht unterscheidbar für Suchmaschinen. Wenn Sie also Akupunktur anbieten, heißt Ihr Angebote-Link natürlich &#8222;Akupunktur&#8220;.</p>
<p>Sie haben nun eine Reihe von 6 Seiten oder Karten auf dem Tisch liegen. Notieren Sie mit Farbstift stichpunktartig die Inhalte, die auf der Seite stehen sollen. Beispiel:</p>
<p><strong>Inhalt auf der Kontaktseite</strong><br />
<span style="color: #993300;"><em>Anschrift, Telefon, Mailadresse, Lageplan, Öffnungszeiten, Kontaktformular,<br />
</em><em>2 Fotos: Hofladen und Qualitätssiegel</em></span></p>
<p>TIPP: Gehen Sie bei allen Seiten so vor und notieren Sie erstmal nur Stichpunkte auf den Karten, um zu überblicken, wo mehr Umfang entsteht oder wo schon mit einem Satz alles gesagt ist.  Sortieren Sie möglichst klar zueinander, was zusammen gehört, keine Doppelungen, keine Wiederholungen! Wo Unterseiten nötig werden, legen Sie kleinere Karten als senkrechte Reihe direkt unter die Hauptkarte. Auch hier notieren Sie als Stichpunkt, was eine Unterseite enthalten soll.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1406" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur2.jpg" alt="" width="980" height="600" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur2.jpg 980w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur2-300x184.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur2-973x596.jpg 973w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur2-508x311.jpg 508w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<p>Wenn der Aufbau der Seitenstruktur steht, beenden Sie die Zettelwirtschaft und übertragen den Aufbau in eine digitale Textdatei. So entsteht eine Sitemap. In eine digitale Liste übertragen sieht die Sitemap so aus:</p>
<p><strong>Startseite</strong><br />
<strong>Obst</strong> &gt; Äpfel + Birnen + Pflaumen + Kirschen<br />
<strong>Saft</strong> &gt; Naturtrüb + Gemischte + Pfandsystem<br />
<strong>Marmelade</strong> &gt; Kompott + Gelee<br />
<strong>Bioanbau</strong> &gt; Hofladen + Liefern + Wochenmarkt<br />
<strong>Müllermeier</strong><br />
<strong>Kontakt</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wie groß ist eine Themenseite?</h2>
<p>Wie lang ein Blatt Papier ist, sieht man ja, aber eine Internetseite ist theoretisch unendlich lang. Da passt viel rein! Man ist früher knickerig mit dem Platz umgegangen, weil das Abwärts-Skrollen unbeliebt war, aber heute mit Touchscreen ist das kein Thema mehr und Wischen ist beliebter als Klicken.</p>
<p><a href="https://www.designbrandes.de/brandesblog/gute-suchergebnisse-seo/">Google sieht das auch so</a> und mag viel Text auf einer Seite: Mit 500 Wörtern sind Sie gut dabei. Als Orientierung zur Menge empfehle ich 3/4 oder eine ganze Wordseite in 12 Punkt-Schrift. Texte werden sehr schnell geladen, aber wenn noch Bilder hinzukommen, ist es sinnvoll, den Inhalt zu begrenzen und in Unterseiten zu portionieren.</p>
<h2>Inhaltstexte schreiben</h2>
<p>Das Lesen einer Website unterscheidet sich gravierend von Gedrucktem, es ist eher eine interaktive Handlungsabfolge, eine zeitliche Dramaturgie unter der Regie der Websitenutzerinnen und Besucher. Optisch nimmt man nicht von oben nach unten sondern von Groß zu Klein wahr:</p>
<ul>
<li>die ganz große Überschrift mit der News</li>
<li>danach fallen andere gut lesbare Überschriften ins Auge</li>
<li>und erst danach der Fließtext in Absätzen</li>
</ul>
<p>Nicht nur die Internetbesucher sondern auch die Suchmachinen benötigen diese Gliederung mit Überschriften und Verlinkungen. Daher kann ich als Webdesignerin nicht einfach Kundentexte direkt in eine Internetseite reinsetzen, ohne selbst ausgiebig Hand anzulegen. Ihre Textlieferung ist  Rohmaterial, das weiter bearbeitet wird. Lassen Sie mir als Webdesignerin bitte für suchmachinenfreundliche freie Hand, denn ich kann das. Lesen Sie noch ein paar <a href="https://www.designbrandes.de/brandesblog/texte-fuer-das-internet/">Tipps zu Texten für das Internet</a>‎</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-25 alignleft" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2016/04/logo.png" alt="logo" width="55" height="56" /><br />
Eine Kundeninformation von Marion Brandes Design.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schriftwahl im Design</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/schriften-im-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2019 09:28:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text + Typografie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.designbrandes.de/brandesblog/?p=1241</guid>

					<description><![CDATA[Es liegt an der gewählten Schrift, ob ein Text angenehm lesbar ist oder welche Wirkung er hat. Hier bekommen Sie eine kleine Einführung in die wesentlichen Unterschiede der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es liegt an der gewählten Schrift, ob ein Text angenehm lesbar ist oder welche Wirkung er hat. Hier bekommen Sie eine kleine Einführung in die wesentlichen Unterschiede der Schriftklassen, die sich über die Jahrhunderte entwickelt haben. Vier Unterscheidungen stelle ich Ihnen vor:  <strong>Antiqua, Grotesk, Schreibschrift und Effektschrift.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Schriftklasse Antiqua mit Serifen</h2>
<p>Die Antiqua mit Serifen wurde für den Bleisatz entworfen und zeichnet sich durch eine elegante Strenge aus. Die Antiquaschriften wurden über längere Zeit als vermeintlich klassische, traditionelle Schriften verwendet. Einige bekannte Beispiele sind <strong>Times New Roman, Georgia, Garamond, Baskerville, Bodoni, Palatino, Walbaum</strong>. In digitalen Zeiten werden die serifenbetonten Schriften wieder modernisiert und vermehrt eingesetzt, weil sie eine gute Lesbarkeit bieten: <strong>Merriweather, Bitter, Cambria, Alegreya, Chaparral, Deca Serif, Lora </strong>und sehr viele mehr.</p>
<p>Eine besondere Gruppe bilden <strong>Frakturschriften</strong>, die heute in Teilen der Musik- und Jugendkultur stilbrechend und konträr wiederbelebt werden. Der unübliche Einsatz einer Schrift kann durchaus reizvoll sein. Im modernen Firmendesign spielen Retro-Frakturschriften aber keine Rolle.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1243" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/serifen.jpg" alt="" width="900" height="600" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/serifen.jpg 900w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/serifen-300x200.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/serifen-508x339.jpg 508w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1322 size-full" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/fraktur-1.jpg" alt="" width="900" height="600" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/fraktur-1.jpg 900w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/fraktur-1-300x200.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/fraktur-1-508x339.jpg 508w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Schriftklasse Grotesk ohne Serifen (sans serif)</h2>
<p>Die Typographen nehmen es ganz genau: Eigentlich ist die <strong>Grotesk</strong> eine Linear-Antiqua ohne Serifen. Das muss man sich als Laie nicht merken. Der gut erkennbare Unterschied zur Antiqua liegt in der sachlichen Schlichtheit der einzelnen Buchstaben. Berühmte Schriftfamilien wie <strong>Frutiger</strong> oder <strong>Gill</strong> tragen oft <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bedeutender_Typografen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Namen ihrer Urheber.</a> Bekannte Grotesk-Schriften sind z.B. <strong>Futura, Optima, Meta, Helvetica und </strong><strong>Univers</strong>. In digitalen Zeiten sind die Sans-Schriften extrem verbreitet, aber die Modernität lässt sich heute nicht mehr an der Serifenfrage festmachen. Beliebte Webfonts sind z.B. <strong>Open sans, Lato, Fira sans oder Roboto.</strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1250" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/grotesk_sans.jpg" alt="" width="900" height="600" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/grotesk_sans.jpg 900w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/grotesk_sans-300x200.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/grotesk_sans-508x339.jpg 508w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Schriftklasse Schreibschriften</h2>
<p>Schreibschriften imitieren Handgeschriebenes und können in der Stilrichtung sehr unterschiedlich sein. Die große Bandbreite reicht vom kalligrafisch feierlichen Tintenfederstil über scheinbar persönliche Notizschriften bis zu frechen Kritzel-Imitationen. Das Angebot an webtauglichen Schreibschriften ist riesig: <a href="https://fonts.google.com/?category=Handwriting" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beispiele bei Google Webfonts</a></p>
<p>Schreibschriften sind bei Laien sehr beliebt. Der Einsatz der passenden Schreibschrift oder Pseudo-Handschrift erfordert aber ein feines typografisches Verständnis, um die passende Stilwirkung zu erreichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1271" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/schreibschriften.jpg" alt="" width="900" height="600" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/schreibschriften.jpg 900w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/schreibschriften-300x200.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/schreibschriften-508x339.jpg 508w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Schriftklasse Effektschriften</h2>
<p>Es gibt eine unüberschaubar große Anzahl an Effektschriften, die markante und originelle Formen aufweisen. Auch hier lassen sich Gruppen einteilen, aber zur ersten Übersicht sollten einige exemplarische Beispiele reichen. Diese Effektschriften wurden teils ganz eigenständig entwickelt oder zum großen Teil aus schon vorhandenen Groteskschriften abgewandelt. Die Qualität der Schriften ist daher auch unterschiedlich beschaffen. Die wenigsten sind für den vielfältigen Einsatz geeignet und im gesamten Schriftbild gut ausgearbeitet. Typographische Laien sollten sehr reduziert mit Effektschriften umgehen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1269" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/effektschriften.jpg" alt="" width="900" height="600" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/effektschriften.jpg 900w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/effektschriften-300x200.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/effektschriften-508x339.jpg 508w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Auf dem Markt stehen unendlich viele Schriften für jeden Zweck und jede Wirkung zur Verfügung. Lassen Sie sich von Typographen beraten. Die Nutzungslizenzen für Schriften sind bei Anbietern wie <a href="http://linotype.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Linotype</a> oder bei <a href="https://fontshop.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fontshop Berlin</a> erhältlich. Es muss ja nicht immer die Helvetica sein. Wie wäre eine Schrift mit unverwechselbarem Charakter?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nur eine einzige Schrift ist absolut tabu und strengstens verboten: Die Comic Sans. Wer die Comic Sans benutzt, kommt ganz sicher in die Hölle! Ganz sicher.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geschicktes Gendern</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/wie-geschicktes-gendern-geht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2019 17:34:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text + Typografie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.designbrandes.de/brandesblog/?p=1054</guid>

					<description><![CDATA[Im Zuge der Gleichstellung der Geschlechter wird in der modernen Sprache gegendert, wo gegendert werden muss, liebe Leserinnen und Leser. Das kann zu umständlichen Formulierungen und fürchterlichen Verkrampfungen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge der Gleichstellung der Geschlechter wird in der modernen Sprache gegendert, wo gegendert werden muss, liebe Leserinnen und Leser. Das kann zu umständlichen Formulierungen und fürchterlichen Verkrampfungen führen &#8211; oder gute Texterinnen und Schreiber zu eleganten Lösungen animieren. Wie das geht, stelle ich Ihnen hier vor.</p>
<p><strong>Gendern ist die sprachliche Gleichsetzung von Mann und Frau </strong>(und weiteren geschlechtlichen Identitäten), und zwar dort, wo in der Sprache bisher die männliche Form dominierte und weibliche Anwesende oder Leserinnen ausschloß. Prüfen Sie mal nach: &#8222;Der Mensch&#8220; meint eigentlich Männlein und Weiblein und Transsexuelle in ihrer Gesamtheit, aber vor dem geistigen Auge sieht man immer den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vitruvianischer_Mensch" target="_blank" rel="noopener">Vitruvianischen Menschen von Leonardo da Vinci,</a> oder?</p>
<div id="attachment_1059" style="width: 608px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1059" class="wp-image-1059 size-full" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/Leonardo-da-Vinci-1.jpg" alt="" width="598" height="500" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/Leonardo-da-Vinci-1.jpg 598w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/Leonardo-da-Vinci-1-300x251.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/Leonardo-da-Vinci-1-508x425.jpg 508w" sizes="(max-width: 598px) 100vw, 598px" /><p id="caption-attachment-1059" class="wp-caption-text">*Eine kleine Anmerkung zum Bild: Zur Abwechslung illustriere ich einfach mal den Text mit einem nackten Mann, weil ja heute jede Lötlampe und jeder Bürohefter mit Bildern von nackten Frauen beworben wird.</p></div>
<p>Einige Linguistikspezis werden jetzt einwenden, dass das grammatische Geschlecht (Genus) eines Wortes mit dem biologischen Geschlecht (Sexus) gar nichts zu tun hat. <em>&#8222;Der Patient soll dem Arzt vorgestellt werden.&#8220;</em> Es könne natürlich auch eine Frau gemeint sein, wenn nicht sogar zwei. Trotzdem klingt dieser eigentlich korrekte Satz merkwürdig:<em> &#8222;Der Patient ist im vierten Monat schwanger.&#8220;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Grausig Gegendertes</h3>
<p>Männliche Allgemeinformen wie &#8222;der Patient&#8220;, &#8222;der Bürger&#8220; oder &#8222;der Verbraucher&#8220; kann man nicht mehr ungegendert lassen, denn damit fühlen sich eben nicht &#8222;irgendwie alle&#8220; gemeint. Weiterhin stur die männliche Form zu benutzen ist ganz sicher keine Lösung!</p>
<p><strong>Der Schräg/strich</strong><br />
Lange Jahre hatte sich das /innen verbreitet, das einfach an alles drangehängt wurde, was wie ein Substantiv aussah: Unternehmer/innen und Besucher/innen und Gabelstaplerfahrer/innen und Kommunikationsberater/innen, alles war mit /innen eigentlich schnell versorgt.</p>
<p><strong>Das Gender*sternchen</strong><br />
Relativ jung ist nun das * , das den schlanken Schrägstrich ablöst. Es fällt leider *innen* im Text mehr auf und stört den Lesefluss:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><span style="color: #993300;">&#8222;Die Fortbildungsteilnehmer*innen stellten Fragen an die Seminarleiter*innen.&#8220;</span></strong></p>
<p>Sprachlich ist das zwar halbwegs richtig gegendert, aber tatsächlich waren es <span style="text-decoration: underline;">ein</span> Seminarleiter und <span style="text-decoration: underline;">eine</span> Leiterin. Was nun? Und irgendwas schmerzt beim Lesen, es wirkt einfach verkrampft und überbemüht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Gut Gegendertes</h3>
<p>Man kommt aus der Verkrampfung raus, wenn man sich wie die <em>&#8222;Genossnnn und Genossn&#8220;</em> in der Politik die Mühe macht, höflich und ausführlich beide Formen auszurollen. Denn das freut die <em>&#8222;Bürgerinnen und Bürger&#8220;</em> genauso wie die <em>&#8222;Teilnehmerinnen und Teilnehmer&#8220;</em>. Ja, es macht die Texte länger, hat aber was Entspanntes und Souveränes.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><span style="color: #993300;">&#8222;Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung stellten Fragen an die Kursleiterin und den Dozenten.&#8220;</span></strong><span style="color: #333399;"><em><br />
</em></span></p>
<p>Der Plural &#8222;die Teilnehmer&#8220; wirkt eigentlich schon neutralisierend und niemand ist ausgeschlossen. Man rettet sich deshalb auch gern in diese Neutrale Zone:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><span style="color: #993300;">&#8222;Die Teilnehmenden der Fortbildung stellten Fragen an die Seminarleitung.&#8220;</span></strong></p>
<p>So gehts auch. Man hat ja reichlich Lehrende und Zuhörende und Anwesende zur Verfügung. Auch Schreibende. Und Berufseinsteigende, Steuerzahlende, Zuschussbeantragende, Beteiligte und Mitwirkende, Absolvierende, Beauftragende, Vertragsunterzeichnende, Selbstständige sowieso, und Existenzgründende &#8230; Beispiele ohne Ende. Diese sprachliche Nichtangriffszone ist meistens kurz und praktisch, wirkt aber auch ein bischen blutleer und distanziert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Elegant und geschickt Gegendertes</h3>
<p>Aufwändig, aber eleganter, ist die Verwendung zweier sehr verwandter Begriffe, also der Verzicht auf die Doppelung und Wiederholung. Sowohl Weiblein als auch Männlein bekommen ihr eigene Bezeichnung:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><span style="color: #993300;">&#8222;Die Teilnehmerinnen und Zuhörer der Fortbildung stellten Fragen an die Seminarleiterin und den Dozenten.&#8220;</span></strong></p>
<p>Ja, der Satz ist lang, aber alle sind mit im Boot. Man spürt die Höflichkeit. Soviel Zeit muss sein. Immer noch gilt: Die weibliche Form kommt zuerst, dann die männliche. Kniffelig ist das Finden passender Synonyme oder Zwillingsbegriffe, die nicht schon wieder einen Graben zwischen Männlein und Weiblein ziehen.  Aber oft führt diese Lösung aus dem Sternchendilemma raus. Probieren Sie es gelegentlich.</p>
<h3>Gendern oder nicht gendern &#8230;</h3>
<p>Man sollte nur dann gendern, wenn die Hinzuziehung der weiblichen Form ein Missverständnis ausräumt, statt es zu verstärken. Mir stößt an dem Gendersternchen auf, das in vielen Texten das Geschlecht der Personen für die Kernaussage gar keine Rolle spielt, durch das Gendersternchen aber unnötig betont und in den Vordergrund gestoßen wird. Bei einem Hausbrand will ich nicht wissen, welches Geschlecht die verletzten Bewohner hatten, sondern ob sie gerettet wurden.</p>
<p><strong>Wenn eine Frau von sich selbst spricht und die männliche Form benutzt, wird es merkwürdig. Zum Beispiel hier:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">In einem zwanglosen Gespräch ging es um das Talent, Termine zu organisieren. &#8222;Ich bin jemand, <span style="text-decoration: underline;">der</span> das kann.&#8220; behauptete eine Frau von sich, anstatt einfach zu sagen: &#8222;Ich bin eine, <span style="text-decoration: underline;">die</span> das kann.&#8220; In der Umkehrung würde kaum ein Mann von sich sagen: &#8222;Ich bin eine Person, <span style="text-decoration: underline;">die</span> das kann.&#8220; Oder?</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Texte im Internet</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/texte-fuer-das-internet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2016 06:55:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text + Typografie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.designbrandes.de/brandesblog/?p=551</guid>

					<description><![CDATA[Wie muss ein Text für eine Website beschaffen sein und welche Informationen brauchen Leserinnen und Besucher an erster Stelle? Lesbarer Text wird auch von Suchmaschinen wie Google, Bing...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie muss ein Text für eine Website beschaffen sein und welche Informationen brauchen Leserinnen und Besucher an erster Stelle? Lesbarer Text wird auch von Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo ausgewertet. Und die empfehlen: &#8222;Schreiben Sie für echte Menschen.&#8220;</p>
<h2>Auf den Aussagekern reduzieren</h2>
<p>Notieren Sie sich vor dem Schreiben zuerst Ihre Aussagekerne, die frei von Werbefloskeln und Standardformeln sind. Dazu reichen wenige Worte oder kurze Hauptsätze. Streichen Sie jedes einzelne Wort, das für das eigentliche Verständnis unwichtig ist. Diese puren Kernaussagen sind das wesentliche  Rohmaterial.</p>
<p><strong>Nun gibt es zwei Wege zu gutem Lesetext: Die Straffung oder die Auskleidung.</strong></p>
<p>Bei der <strong>Straffung</strong> schreibt man zuerst den ausformulierten Text und streicht dann alles, was die Kernaussage verdeckt oder von ihr ablenkt. Umständliche Floskeln werden gelöscht. Bei der <strong>Auskleidung</strong> nimmt man die karge Kernaussage und wandelt sie zu angenehm lesbaren Sätzen um, die freundlicher und einladender wirken. Auch hier wird kritisch auf überflüssige Worte geprüft.</p>
<h2>In kleine Happen einteilen</h2>
<p>Die Aussagekerne sind schon ein guter Anhaltspunkt, um Texte in kleine Portionen mit Überschriften einzuteilen. Optisch ist das für Benutzer von kleinen Displays sehr angenehm und thematisch bietet es den Suchmaschinen eine gute Auswertung der wichtigsten Aussagen. Die Zwischenüberschriften spielen dabei ein große Rolle und sollten relevante Schlüsselbegriffe enthalten. Wenn eine Website Steuerberatung anbietet, sollte auf der Startseite nicht &#8222;Herzlich Willkommen&#8220; stehen, sondern &#8222;Ihre kompetente Steuerberatung im Raum Hannover&#8220;.  Die Leser sind freundlich angesprochen und informiert, die Suchmaschinen können &#8222;Steuerberatung&#8220; und &#8222;Hannover&#8220; relevant zuordnen. Je präziser, desto besser die Suchergebnisse und die passende Kundenauswahl.</p>
<h2>Information versus Werbung</h2>
<p>Die Suchdienste sollen sich immer mehr dem menschlichen Suchverhalten annähern, nicht umgekehrt. Deshalb gilt die Regel: &#8222;Internettexte sind für echte Menschen.&#8220; Die zweite Regel: &#8222;Möglichst mühelose Information.&#8220; Was nützt eine tolle Friseurwebsite, wenn man erst nach langem Herumklicken und Suchen erfährt, in welchem Ort der Laden ist? Oder was nützt mir die laaange Speisekarte eines Restaurants, wenn ich für eine Verabredung einfach kurz die Öffnungszeiten und Adresse brauche? Im mobilen Internet braucht man interessante Fakten, die eine schnelle Sortierung der passenden Kunden/Firmen ermöglicht. Noch vor Jahren galt lange Verweildauer auf einer Website als Erfolg, aber wenn daraus keine echten Kunden erwachsen, nützt das gar nichts &#8211; es sei denn, es ist eine journalistische Website, deren eigentliche Ware ja die Texte sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Gebiet der internettauglichen Texte ist hier natürlich nur angerissen. Professionelle Texter und Suchmaschinenoptimierer teilen sich dieses Fachgebiet, daher ist das Schreiben für Mensch und Maschine nicht ganz konfliktfrei. Lassen Sie sich von mir beraten, wie man Ihre Websitetexte optimieren kann. </strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-25 alignleft" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2016/04/logo.png" alt="logo" width="55" height="56" /><br />
Eine Kundeninformation von Marion Brandes Design.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Genormte Schreibweisen</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/norm-schreibweisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2016 15:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text + Typografie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.designbrandes.de/brandesblog/?p=34</guid>

					<description><![CDATA[Nicht erst seit der Einführung der elend langen IBAN-Nummern kämpft man in Geschäftspapieren mit der Lesbarkeit von Ziffernblöcken. Auch internationale Telefonnummern für Festnetz oder Mobiltelefon sind kniffelig darzustellen....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht erst seit der Einführung der elend langen IBAN-Nummern kämpft man in Geschäftspapieren mit der Lesbarkeit von Ziffernblöcken. Auch internationale Telefonnummern für Festnetz oder Mobiltelefon sind kniffelig darzustellen. Die DIN Norm 5008 für Schreib- und Gestaltungsregeln hilft zwar im Büro, aber es bleiben kreative Lösungen offen. Hier gibt es ein paar Tipps dazu.</p>
<h2>Schreibweise der IBAN</h2>
<p>Auf dem Briefbogen, auf Zahlungsformularen oder Rechnungsbögen wird die IBAN mit 22 Stellen angegeben. Sie besteht hinten aus Bankleitzahl und Kontonummer, vorn aus einer daraus errechneten Prüfnummer. Die ersten beiden Buchstaben DE sind das Länderkennzeichen. Genormt ist die Schreibweise in Viererblöcken, also kommt nach vier Ziffern jeweils ein Leerzeichen. Das erleichtert die Eingabe und Kontrolle.</p>
<p>Beispiel: DE12  3456  7891  0123  4567  89</p>
<p><strong>Besonderheit bei digitalen Formularen:</strong> Leider muss man die Leerzeichen manuell wieder löschen, weil viele Online-Formulare eine lückenlose Ziffernfolge erwarten. Hier wäre auch eine Portionierung sehr sinnvoll, ist aber technisch kniffelig umzusetzen. Übrigens: Der BIC Code für die internationale Bankleitzahl ist schon seit 2016 innerhalb der EU nicht mehr erforderlich.</p>
<h2>Schreibweise der Adresse im Briefbogen</h2>
<p>Das D vor der Postleitzahl ist schon seit 1999 nicht mehr zulässig, da es bei Lesegeräten in der Postsortierung eine hohe Fehlerquote erzeugt und in der EU andere Formatierungen üblich sind. Kurz: Man kann im Ausland nicht erkennen, wofür es stehen soll. Stattdessen wird das Land in Großbuchstaben in die letzte Zeile unter den Ort geschrieben. Es bleibt kompliziert: Ihre deutsche Absenderadresse wird ja beim Empfänger wieder für dessen Rückantwort benutzt, also müsste DEUTSCHLAND dann in die jeweilige Landessprache übersetzt werden, weil die Sortierung noch im Absenderland erfolgt. Die deutsche Post empfiehlt als Sprache Deutsch, Englisch oder Französisch. Mit GERMANY in der eigenen Absenderadresse müsste alles glatt gehen. Vermutlich.</p>
<p><strong>Briefe an Empfänger im Ausland:</strong> Der Ort wird groß und in der Landessprache geschrieben, dann klappt die regionale Postverteilung schneller. Weil die Ländersortierung noch in Deutschland erfolgt, schreibt man das Bestimmungsland in der deutschen Version (FRANKREICH statt FRANCE).</p>
<p><em>Modell für die genormte Reihenfolge in Adressen:</em></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;"><strong>Firmenname GmbH</strong><br />
<strong> Abteilung oder Filiale</strong><br />
<strong> Herr/Frau Mustermeier</strong><br />
<strong> Straßenname 123</strong><br />
<strong> 12345 MUSTERSTADT</strong><br />
<strong> GERMANY</strong></p>
<h2>Schreibweisen von Telefonnummern</h2>
<p>Niemand möchte Telefonummern zur Summe addieren, deshalb werden sie auch nicht blockig untereinander wie auf einem Kassenbon geschrieben! Jede Telefonnummernzeile wird so geschrieben, dass man es beim Eintippen möglichst einfach hat. Die internationale Vorwahl für Deutschland ist 0049, die Doppelnull wird mit einem + abgekürzt, warum auch immer. Die Null vor der Ortsvorwahl entfällt und wird nicht in Klammern dazugesetzt, weil das beim Einwählen völliger Unsinn wäre. Entscheiden Sie sich für <em>eine</em> Schreibweise und alles wird gut.</p>
<p><strong>Internationale Schreibweise:  +49  123  45678910</strong><br />
<strong> Inländische Schreibweise:  0123  45678910</strong></p>
<p>Die korrekten englischen Kürzel sind:</p>
<ul>
<li>Tel oder Phone  <em>(niemals Fon!) </em></li>
<li>Fax  <em>(Abkürzung für facsimile)</em></li>
<li>Mobile oder Cell  <em>(nicht Mob!)</em></li>
</ul>
<h2>Gestaltung von Geschäftspapieren, Visitenkarten und Briefbögen</h2>
<p>Ausserhalb der bürokratischen Normung darf man auf den eigenen Visitenkarten und Briefbögen kreative gestalterische Lösungen zugunsten einer guten Lesbarkeit zeigen. Mit Farbe, Schrift und grafischen Elementen kann man Ziffernreihen so definieren, dass sie gut erfassbar sind. Wer neue Mobilnummern notiert oder in sein Handy eintippt, freut sich über Leerzeichen in langen Ziffernfolgen oder die Unterscheidung von Vorwahl und Teilnehmernummer. Gestaltung ist dazu da, es uns allen leichter zu machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-25 alignleft" src="http://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2016/04/logo.png" alt="logo" width="55" height="56" /> Eine Kundeninformation von <a href="http://www.marion-brandes.de" target="_blank" rel="noopener">Marion Brandes Design. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
