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		<title>Logoentwurf als Prozess</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/logoentwurf-als-prozess/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Aug 2019 15:23:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Firmendesign]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Sie ein Logo beauftragen, wird es nicht still hinter verschlossener Tür in der Werkstatt gebastelt und Ihnen dann als Überraschung präsentiert, sondern Sie sind von Anfang an...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie ein Logo beauftragen, wird es nicht still hinter verschlossener Tür in der Werkstatt gebastelt und Ihnen dann als Überraschung präsentiert, sondern Sie sind von Anfang an am Auswahlprozess beteiligt.</p>
<p><strong>Die Rollenverteilung ist diese:</strong> Als Designerin stelle ich Ihnen Skizzen und Ideen vor und Sie lenken mich mit Ihrer Resonanz in die richtige Richtung. Was Ihnen gefällt, wird weiter verfolgt und weiter entwickelt. Der Prozess läuft stufenweise Schritt für Schritt, damit schon früh deutlich wird, wo es hingehen soll.</p>
<h2>Das Briefing ist wichtig</h2>
<p>Das Briefing ist eine möglichst genaue Beschreibung Ihrer Zielgruppe, Ihres Unternehmens und Ihrer Tätigkeit. Auch eine Konkurrenzrecherche gehört dazu. In welchen Bereichen soll das Logo präsentiert werden, wird es als optischer Reiz benötigt (unbedingt Auffallen) oder als Informationsträger (Firmenname bekannt machen) dienen? Damit ich als Designerin eine konkrete Vorstellung von Ihrem Unternehmen bekomme, brauche ich Ihre informativen Firmenfakten. Zum Beispiel: Nicht Ihre Lieblingsfarbe bestimmt das Logodesign, sondern ob andere Mitarbeiterbüros den Briefbogen an verschiedenen Desktopdruckern ausdrucken werden, denn dann muss man das Logo farblich relativ ergebnisoffen konzipieren. <a href="https://www.designbrandes.de/brandesblog/farbmanagement/">Ein präziser Farbwert wäre nur im Offsetdruck erreichbar</a>. Fakten über Ihre Firmenstruktur und Ihren Firmenalltag sind also nützlich für das Design!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Zielgruppe im Blick behalten</strong></p>
<p>Als wichtiger Bestandteil des Firmendesigns soll das Logo natürlich optimal passen, aber eine zu enge Erwartung des Auftraggebers lässt die eigentliche Zielgruppe außen vor. <em>&#8222;Das Logo soll mich ausdrücken.&#8220;</em> oder <em>&#8222;Ich möchte mich damit persönlich identifizieren.&#8220;</em> Diese Aussagen fokussieren sehr stark auf nur eine einzige Person, aber die Kunden als Zielgruppe haben vielleicht einen ganz anderen Blickwinkel. Der Logoentwurf balanciert also zwischen zwei gegensätzlichen Blickrichtungen und kann im Idealfall beide erfassen. Das ist meine Aufgabe als Gestalterin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Recherche: Wie sieht die Konkurrenz aus?<br />
</strong></p>
<p>Konkurrenzrecherche ist Pflicht! Den Markt, die Branche und die dominierende optische Umgebung sollte man kennen, wenn man ein Logo in dem Bereich bekannt machen möchte. Und die bahnbrechende Frage: Möchten Sie sich dezent in die erwarteten Standards der Branche einfügen und zeigen, dass Sie dazu gehören oder möchten Sie auffallen,  anders sein und bewusst <em>gegen den Strich</em> Aufmerksamkeit erzeugen? Die Aufgabe des Logos wird vorab geklärt mit scharfer Abgrenzung dazu, wie es <strong>nicht </strong>wirken soll, um Missverständnisse zu vermeiden.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1729" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2023/12/logoskizzen.jpg" alt="" width="980" height="600" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2023/12/logoskizzen.jpg 980w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2023/12/logoskizzen-300x184.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2023/12/logoskizzen-973x596.jpg 973w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2023/12/logoskizzen-508x311.jpg 508w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<h2>Die Ideenphase und freies Skizzieren<strong><br />
</strong></h2>
<p>Man darf sich erstmal in der Welt umschauen, was es so an Bandbreite gibt und welche Stilrichtung passend wäre. Auch Trends zeichnen sich ab, die neue Impulse bringen können. Je nach Branche herrscht eine bestimmte Art der Umsetzung vor, vom kindlichen Pinselstrich bis zum kühl reduzierten geometrischen Element &#8211; konservativ, verspielt oder frech &#8211; Eleganz oder Understatement.  Aber es gibt keine Norm, es darf gemixt werden. Ein Logo darf auch ganz anders und ungewöhnlich wirken, um aufzufallen. In der Recherchephase regen mich Logobeispiele zu neuen Ideen an, zu reizvollen Ansätzen und raffinierten Umsetzungen. Der Spaß beim Skizzieren beginnt.</p>
<p><strong><br />
Mein Geheimnis für gutes Logodesign: Fehler!</strong></p>
<p>Aus Versehen etwas verschoben, das falsche Werkzeug angeklickt oder Transparenz eingestellt und endlich kommt der WOW-Moment. Die beste Gestaltung entsteht dann, wenn man nicht mehr dem Üblichen folgt, wenn man es nicht mehr &#8222;richtig&#8220; machen will. Überraschendes kann durch Fehler entstehen, sie sind mir im Arbeitsprozess immer willkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ihre Resonanz als Auftraggeberin oder Kunde<strong><br />
</strong></h2>
<p>Die Rollenverteilung ist klar: Ich lasse Ideen sprudeln und Sie filtern. Sie wählen im Skizzendurchgang 1-2 Favoriten aus, die Ihnen am besten gefallen und mit denen wir weitermachen. Alles andere entfällt einfach unkommentiert.  Ich feile die favorisierten Skizzen weiter aus: Stilisierung, Formvarianten, Schriftkombination, Farbenauswahl im Vergleich u.a.m.  Sie bekommen weitere Vorschläge zur Auswahl, die Ihnen die Entscheidung leicht machen. Ihre Resonanz ist für mich richtungsweisend bis hin zur finalen Logoversion. So kommen wir von beiden Seiten aufeinander zu und entwickeln Ihr Logo.</p>
<p><strong>Das Logoarchiv für Ihre Verwendung<br />
</strong></p>
<p>Wenn der finale Logoentwurf  ausgewählt wurde, folgt zum Schluß der Feinschliff, die Reinzeichnung mit Drucktests, Farbwertfestlegung und Skalierungstests. Es muss in starker Verkleinerung noch lesbar sein und in der Monitordarstellung und im Ausdruck auf Papier alle Linien/Kanten sauber darstellen.  Die Reinzeichnung wird dann in verschiedenen technischen Dateiformaten abgespeichert und Ihnen als digitales LOGOARCHIV übertragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Websitestruktur planen</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/strukturplanung-fuer-eine-website/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 13:17:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text + Typografie]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
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					<description><![CDATA[An der Menüleiste einer Website erkennen Sie die Seitenstruktur. Je einfacher, desto besser: Man findet sich ohne komplexe Sitemap intuitiv zurecht.  Besucher einer Website sind nämlich keine Buchleser...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An der Menüleiste einer Website erkennen Sie die Seitenstruktur. Je einfacher, desto besser: Man findet sich ohne komplexe Sitemap intuitiv zurecht.  Besucher einer Website sind nämlich keine Buchleser sondern Suchende, die gezielt das Passende zu ihrem Interesse finden möchten. Das Zauberwort beim Anlegen der Seiten heißt <strong>Aufräumen</strong>.</p>
<h2>Die 2-Ebenen-Navigation</h2>
<p>Jeder Link in der Menüleiste ist eine einzelne Seite. Aber Website-Neulinge können zunächst die Seitentitel nicht vom Inhalt unterscheiden, legen für jeden Textabsatz eine neue Unterseite an und verschachteln die Menüleiste unnötig. Wie erstellt man nun aber eine gute Seitenstruktur?</p>
<p>Idealerweise hat die Menüleiste maximal 2 Ebenen: Die Hauptebene und die Unterebene. Die Hauptebene ist beim Öffnen einer Website meistens oben oder seitlich zu sehen. Wir nehmen die Beispielfirma &#8222;Bio Obstanbau Müllermeier&#8220;:</p>
<p><strong>Start | <a href="#">Obst</a> | Saft | Marmelade | Müllermeier | Kontakt </strong></p>
<p>Die Unterebene ist erst beim Auswählen eines Hauptlinks zu sehen:</p>
<p><strong>Obst &gt; </strong><em>Äpfel + Birnen + Pflaumen + Kirschen</em></p>
<p>Das Obstbeispiel zeigt sehr schön, dass es bei der Struktur um das klare, eindeutige Sortieren geht. Die Unterseiten <em>Äpfel, Birnen usw.</em> entstehen deshalb, weil es zu den Sorten noch mehr Inhalt und Informationen gibt, die nicht auf die Hauptseite passen. Wissenswertes zum biologischen Anbau kann entweder als zusätzliche Hauptseite ergänzt oder direkt im Textinhalt zu den einzelnen Sorten erläutert werden. Und was Ihnen hier am Obstbeispiel ganz einfach und sinnvoll vorkommt, gilt ebenso für abstrakte Themen und komplexe Dienstleistungen. Klare Sortierung ist alles. Halten Sie die Hauptebene so kurz und klar wie möglich &#8211; fügen Sie nur dort Unterseiten hinzu, wo Umfangreiches zu erklären und voneinander zu unterscheiden ist.</p>
<p><strong>Das schematische Grundprinzip sieht zum Beispiel so aus:</strong></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1407" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur3.jpg" alt="" width="977" height="530" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur3.jpg 977w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur3-300x163.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur3-973x528.jpg 973w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur3-508x276.jpg 508w" sizes="(max-width: 977px) 100vw, 977px" /></p>
<h3>So planen Sie die Struktur</h3>
<p>Gehen Sie am besten zuerst ganz altmodisch analog vor mit Papier, Zetteln und Stift. Legen Sie leere Karten oder Papierseiten nebeneinander auf einen Tisch und schreiben Sie auf jede Karte oben den <strong>kurzen Seitentitel</strong> drauf. <strong>Wichtig: Kurze Links, sonst passt nicht genug in die Menüleiste.</strong></p>
<p>Beginnen Sie mit <strong>Startseite, Firma, Kontakt</strong> und fügen Sie maximal 4 weitere Themenseiten hinzu. Die Seitentitel bitte nicht zu allgemein benennen, besser sind konkrete Begriffe. &#8222;Angebot&#8220; steht auf Tausenden von Internetseiten und ist nicht unterscheidbar für Suchmaschinen. Wenn Sie also Akupunktur anbieten, heißt Ihr Angebote-Link natürlich &#8222;Akupunktur&#8220;.</p>
<p>Sie haben nun eine Reihe von 6 Seiten oder Karten auf dem Tisch liegen. Notieren Sie mit Farbstift stichpunktartig die Inhalte, die auf der Seite stehen sollen. Beispiel:</p>
<p><strong>Inhalt auf der Kontaktseite</strong><br />
<span style="color: #993300;"><em>Anschrift, Telefon, Mailadresse, Lageplan, Öffnungszeiten, Kontaktformular,<br />
</em><em>2 Fotos: Hofladen und Qualitätssiegel</em></span></p>
<p>TIPP: Gehen Sie bei allen Seiten so vor und notieren Sie erstmal nur Stichpunkte auf den Karten, um zu überblicken, wo mehr Umfang entsteht oder wo schon mit einem Satz alles gesagt ist.  Sortieren Sie möglichst klar zueinander, was zusammen gehört, keine Doppelungen, keine Wiederholungen! Wo Unterseiten nötig werden, legen Sie kleinere Karten als senkrechte Reihe direkt unter die Hauptkarte. Auch hier notieren Sie als Stichpunkt, was eine Unterseite enthalten soll.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1406" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur2.jpg" alt="" width="980" height="600" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur2.jpg 980w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur2-300x184.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur2-973x596.jpg 973w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/08/seitenstruktur2-508x311.jpg 508w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 980px" /></p>
<p>Wenn der Aufbau der Seitenstruktur steht, beenden Sie die Zettelwirtschaft und übertragen den Aufbau in eine digitale Textdatei. So entsteht eine Sitemap. In eine digitale Liste übertragen sieht die Sitemap so aus:</p>
<p><strong>Startseite</strong><br />
<strong>Obst</strong> &gt; Äpfel + Birnen + Pflaumen + Kirschen<br />
<strong>Saft</strong> &gt; Naturtrüb + Gemischte + Pfandsystem<br />
<strong>Marmelade</strong> &gt; Kompott + Gelee<br />
<strong>Bioanbau</strong> &gt; Hofladen + Liefern + Wochenmarkt<br />
<strong>Müllermeier</strong><br />
<strong>Kontakt</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wie groß ist eine Themenseite?</h2>
<p>Wie lang ein Blatt Papier ist, sieht man ja, aber eine Internetseite ist theoretisch unendlich lang. Da passt viel rein! Man ist früher knickerig mit dem Platz umgegangen, weil das Abwärts-Skrollen unbeliebt war, aber heute mit Touchscreen ist das kein Thema mehr und Wischen ist beliebter als Klicken.</p>
<p><a href="https://www.designbrandes.de/brandesblog/gute-suchergebnisse-seo/">Google sieht das auch so</a> und mag viel Text auf einer Seite: Mit 500 Wörtern sind Sie gut dabei. Als Orientierung zur Menge empfehle ich 3/4 oder eine ganze Wordseite in 12 Punkt-Schrift. Texte werden sehr schnell geladen, aber wenn noch Bilder hinzukommen, ist es sinnvoll, den Inhalt zu begrenzen und in Unterseiten zu portionieren.</p>
<h2>Inhaltstexte schreiben</h2>
<p>Das Lesen einer Website unterscheidet sich gravierend von Gedrucktem, es ist eher eine interaktive Handlungsabfolge, eine zeitliche Dramaturgie unter der Regie der Websitenutzerinnen und Besucher. Optisch nimmt man nicht von oben nach unten sondern von Groß zu Klein wahr:</p>
<ul>
<li>die ganz große Überschrift mit der News</li>
<li>danach fallen andere gut lesbare Überschriften ins Auge</li>
<li>und erst danach der Fließtext in Absätzen</li>
</ul>
<p>Nicht nur die Internetbesucher sondern auch die Suchmachinen benötigen diese Gliederung mit Überschriften und Verlinkungen. Daher kann ich als Webdesignerin nicht einfach Kundentexte direkt in eine Internetseite reinsetzen, ohne selbst ausgiebig Hand anzulegen. Ihre Textlieferung ist  Rohmaterial, das weiter bearbeitet wird. Lassen Sie mir als Webdesignerin bitte für suchmachinenfreundliche freie Hand, denn ich kann das. Lesen Sie noch ein paar <a href="https://www.designbrandes.de/brandesblog/texte-fuer-das-internet/">Tipps zu Texten für das Internet</a>‎</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-25 alignleft" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2016/04/logo.png" alt="logo" width="55" height="56" /><br />
Eine Kundeninformation von Marion Brandes Design.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schriftwahl im Design</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/schriften-im-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2019 09:28:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text + Typografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Es liegt an der gewählten Schrift, ob ein Text angenehm lesbar ist oder welche Wirkung er hat. Hier bekommen Sie eine kleine Einführung in die wesentlichen Unterschiede der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es liegt an der gewählten Schrift, ob ein Text angenehm lesbar ist oder welche Wirkung er hat. Hier bekommen Sie eine kleine Einführung in die wesentlichen Unterschiede der Schriftklassen, die sich über die Jahrhunderte entwickelt haben. Vier Unterscheidungen stelle ich Ihnen vor:  <strong>Antiqua, Grotesk, Schreibschrift und Effektschrift.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Schriftklasse Antiqua mit Serifen</h2>
<p>Die Antiqua mit Serifen wurde für den Bleisatz entworfen und zeichnet sich durch eine elegante Strenge aus. Die Antiquaschriften wurden über längere Zeit als vermeintlich klassische, traditionelle Schriften verwendet. Einige bekannte Beispiele sind <strong>Times New Roman, Georgia, Garamond, Baskerville, Bodoni, Palatino, Walbaum</strong>. In digitalen Zeiten werden die serifenbetonten Schriften wieder modernisiert und vermehrt eingesetzt, weil sie eine gute Lesbarkeit bieten: <strong>Merriweather, Bitter, Cambria, Alegreya, Chaparral, Deca Serif, Lora </strong>und sehr viele mehr.</p>
<p>Eine besondere Gruppe bilden <strong>Frakturschriften</strong>, die heute in Teilen der Musik- und Jugendkultur stilbrechend und konträr wiederbelebt werden. Der unübliche Einsatz einer Schrift kann durchaus reizvoll sein. Im modernen Firmendesign spielen Retro-Frakturschriften aber keine Rolle.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1243" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/serifen.jpg" alt="" width="900" height="600" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/serifen.jpg 900w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/serifen-300x200.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/serifen-508x339.jpg 508w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1322 size-full" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/fraktur-1.jpg" alt="" width="900" height="600" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/fraktur-1.jpg 900w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/fraktur-1-300x200.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/fraktur-1-508x339.jpg 508w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Schriftklasse Grotesk ohne Serifen (sans serif)</h2>
<p>Die Typographen nehmen es ganz genau: Eigentlich ist die <strong>Grotesk</strong> eine Linear-Antiqua ohne Serifen. Das muss man sich als Laie nicht merken. Der gut erkennbare Unterschied zur Antiqua liegt in der sachlichen Schlichtheit der einzelnen Buchstaben. Berühmte Schriftfamilien wie <strong>Frutiger</strong> oder <strong>Gill</strong> tragen oft <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bedeutender_Typografen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Namen ihrer Urheber.</a> Bekannte Grotesk-Schriften sind z.B. <strong>Futura, Optima, Meta, Helvetica und </strong><strong>Univers</strong>. In digitalen Zeiten sind die Sans-Schriften extrem verbreitet, aber die Modernität lässt sich heute nicht mehr an der Serifenfrage festmachen. Beliebte Webfonts sind z.B. <strong>Open sans, Lato, Fira sans oder Roboto.</strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1250" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/grotesk_sans.jpg" alt="" width="900" height="600" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/grotesk_sans.jpg 900w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/grotesk_sans-300x200.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/grotesk_sans-508x339.jpg 508w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Schriftklasse Schreibschriften</h2>
<p>Schreibschriften imitieren Handgeschriebenes und können in der Stilrichtung sehr unterschiedlich sein. Die große Bandbreite reicht vom kalligrafisch feierlichen Tintenfederstil über scheinbar persönliche Notizschriften bis zu frechen Kritzel-Imitationen. Das Angebot an webtauglichen Schreibschriften ist riesig: <a href="https://fonts.google.com/?category=Handwriting" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beispiele bei Google Webfonts</a></p>
<p>Schreibschriften sind bei Laien sehr beliebt. Der Einsatz der passenden Schreibschrift oder Pseudo-Handschrift erfordert aber ein feines typografisches Verständnis, um die passende Stilwirkung zu erreichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1271" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/schreibschriften.jpg" alt="" width="900" height="600" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/schreibschriften.jpg 900w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/schreibschriften-300x200.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/schreibschriften-508x339.jpg 508w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Schriftklasse Effektschriften</h2>
<p>Es gibt eine unüberschaubar große Anzahl an Effektschriften, die markante und originelle Formen aufweisen. Auch hier lassen sich Gruppen einteilen, aber zur ersten Übersicht sollten einige exemplarische Beispiele reichen. Diese Effektschriften wurden teils ganz eigenständig entwickelt oder zum großen Teil aus schon vorhandenen Groteskschriften abgewandelt. Die Qualität der Schriften ist daher auch unterschiedlich beschaffen. Die wenigsten sind für den vielfältigen Einsatz geeignet und im gesamten Schriftbild gut ausgearbeitet. Typographische Laien sollten sehr reduziert mit Effektschriften umgehen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1269" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/effektschriften.jpg" alt="" width="900" height="600" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/effektschriften.jpg 900w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/effektschriften-300x200.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/effektschriften-508x339.jpg 508w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Auf dem Markt stehen unendlich viele Schriften für jeden Zweck und jede Wirkung zur Verfügung. Lassen Sie sich von Typographen beraten. Die Nutzungslizenzen für Schriften sind bei Anbietern wie <a href="http://linotype.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Linotype</a> oder bei <a href="https://fontshop.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fontshop Berlin</a> erhältlich. Es muss ja nicht immer die Helvetica sein. Wie wäre eine Schrift mit unverwechselbarem Charakter?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nur eine einzige Schrift ist absolut tabu und strengstens verboten: Die Comic Sans. Wer die Comic Sans benutzt, kommt ganz sicher in die Hölle! Ganz sicher.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Corporate Design</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/corporate-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2019 12:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Firmendesign]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.designbrandes.de/brandesblog/?p=1200</guid>

					<description><![CDATA[Ein Corporate Design beruht zwar auf konsequenter Wiederholung, bietet aber mit definiertem Farbkanon, Grafikakzenten und Schriftwahl auch den nötigen Spielraum, um interessant zu bleiben. Zu den wesentlichen Werbemitteln...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Corporate Design beruht zwar auf konsequenter Wiederholung, bietet aber mit definiertem Farbkanon, Grafikakzenten und Schriftwahl auch den nötigen Spielraum, um interessant zu bleiben. Zu den wesentlichen Werbemitteln für ein Unternehmen gehören natürlich das Logo sowie Visitenkarten, Briefbogen und weitere Geschäftspapiere. Im Printbereich lässt sich das Design auch auf Firmenschilder, Broschüren, Flyer, Mappen, Plakate, Banner und Displays anwenden.</p>
<h3>Der rote Faden in der Firmendarstellung</h3>
<p>Das äußere Erscheinungsbild soll dabei helfen, von Kunden bemerkt und erkannt zu werden. Corporate Design ist der gestalterische Rahmen, der beides ermöglicht: Orientierung und Bewegungsfreiheit. Damit kein wirres Durcheinander an Gestaltung entsteht, legt man einige verbindliche Vorgaben als Rahmen fest, die das Corporate Design ausmachen. So bleibt auch über Jahre eine stilsichere Linie erkennbar.</p>
<p><strong>DESIGN MANUAL &#8211; Das Handbuch zum eigenen Firmendesign<br />
</strong>Auch für länger bestehende Unternehmen, die schon im Wildwuchs ihrer verschiedenen Werbeprodukte zu versinken drohen, kann ich gestalterisch aufräumen und ein frisches <strong>Design Manual</strong> erstellen. Das Firmendesign wird geklärt, Gutes beibehalten und Krempeliges aussortiert. Damit wir uns richtig verstehen: Es wird kein neues Design entwickelt, sondern das Bestehende von Unnützem freigeräumt. Aufräumen, eben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1230" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/moodboard-Kopie.jpg" alt="" width="1100" height="523" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/moodboard-Kopie.jpg 1100w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/moodboard-Kopie-300x143.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/moodboard-Kopie-973x463.jpg 973w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/moodboard-Kopie-508x242.jpg 508w" sizes="(max-width: 1100px) 100vw, 1100px" /></p>
<h3>Redesign oder Relaunch?</h3>
<p>Ein sensibles Mitgehen mit modernen Trends nennt man <strong>Redesign</strong>. Die Bestandteile bleiben wiedererkennbar erhalten und werden in dezenter Weise modernisiert. So kann das Logo leicht überarbeitet werden, ohne gleich alles über Bord zu kippen. Die Hausschrift kann von der knochentrockenen Univers oder Helvetica zur angenehmen Lato oder TheSans wechseln. Der Unterschied macht sich spürbar bemerkbar, ohne radikale Änderungen vorzunehmen. Ein müdes Weinrot wird etwas mehr ins vitale Magenta verschoben, doch Rot bleibt weiterhin die dominante Firmenfarbe. Zum Beispiel.</p>
<p>Bei einem <strong>Relaunch</strong> geht man schon härter vor. Alles anders, alles neu. Man möchte ganz entschieden einen Schnitt machen und ungewohnt anders in Erscheinung treten. Große Unternehmen nehmen diese Radikalveränderung zum Anlass für Marketingnews, und oft ist die Diskussion um ein neues Logo in den Social Media ein Selbstläufer &#8211; kostenfreie Werbung für das Unternehmen.</p>
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		<title>Geschicktes Gendern</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/wie-geschicktes-gendern-geht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2019 17:34:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Text + Typografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Zuge der Gleichstellung der Geschlechter wird in der modernen Sprache gegendert, wo gegendert werden muss, liebe Leserinnen und Leser. Das kann zu umständlichen Formulierungen und fürchterlichen Verkrampfungen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge der Gleichstellung der Geschlechter wird in der modernen Sprache gegendert, wo gegendert werden muss, liebe Leserinnen und Leser. Das kann zu umständlichen Formulierungen und fürchterlichen Verkrampfungen führen &#8211; oder gute Texterinnen und Schreiber zu eleganten Lösungen animieren. Wie das geht, stelle ich Ihnen hier vor.</p>
<p><strong>Gendern ist die sprachliche Gleichsetzung von Mann und Frau </strong>(und weiteren geschlechtlichen Identitäten), und zwar dort, wo in der Sprache bisher die männliche Form dominierte und weibliche Anwesende oder Leserinnen ausschloß. Prüfen Sie mal nach: &#8222;Der Mensch&#8220; meint eigentlich Männlein und Weiblein und Transsexuelle in ihrer Gesamtheit, aber vor dem geistigen Auge sieht man immer den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vitruvianischer_Mensch" target="_blank" rel="noopener">Vitruvianischen Menschen von Leonardo da Vinci,</a> oder?</p>
<div id="attachment_1059" style="width: 608px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1059" class="wp-image-1059 size-full" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/Leonardo-da-Vinci-1.jpg" alt="" width="598" height="500" srcset="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/Leonardo-da-Vinci-1.jpg 598w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/Leonardo-da-Vinci-1-300x251.jpg 300w, https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2019/03/Leonardo-da-Vinci-1-508x425.jpg 508w" sizes="(max-width: 598px) 100vw, 598px" /><p id="caption-attachment-1059" class="wp-caption-text">*Eine kleine Anmerkung zum Bild: Zur Abwechslung illustriere ich einfach mal den Text mit einem nackten Mann, weil ja heute jede Lötlampe und jeder Bürohefter mit Bildern von nackten Frauen beworben wird.</p></div>
<p>Einige Linguistikspezis werden jetzt einwenden, dass das grammatische Geschlecht (Genus) eines Wortes mit dem biologischen Geschlecht (Sexus) gar nichts zu tun hat. <em>&#8222;Der Patient soll dem Arzt vorgestellt werden.&#8220;</em> Es könne natürlich auch eine Frau gemeint sein, wenn nicht sogar zwei. Trotzdem klingt dieser eigentlich korrekte Satz merkwürdig:<em> &#8222;Der Patient ist im vierten Monat schwanger.&#8220;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Grausig Gegendertes</h3>
<p>Männliche Allgemeinformen wie &#8222;der Patient&#8220;, &#8222;der Bürger&#8220; oder &#8222;der Verbraucher&#8220; kann man nicht mehr ungegendert lassen, denn damit fühlen sich eben nicht &#8222;irgendwie alle&#8220; gemeint. Weiterhin stur die männliche Form zu benutzen ist ganz sicher keine Lösung!</p>
<p><strong>Der Schräg/strich</strong><br />
Lange Jahre hatte sich das /innen verbreitet, das einfach an alles drangehängt wurde, was wie ein Substantiv aussah: Unternehmer/innen und Besucher/innen und Gabelstaplerfahrer/innen und Kommunikationsberater/innen, alles war mit /innen eigentlich schnell versorgt.</p>
<p><strong>Das Gender*sternchen</strong><br />
Relativ jung ist nun das * , das den schlanken Schrägstrich ablöst. Es fällt leider *innen* im Text mehr auf und stört den Lesefluss:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><span style="color: #993300;">&#8222;Die Fortbildungsteilnehmer*innen stellten Fragen an die Seminarleiter*innen.&#8220;</span></strong></p>
<p>Sprachlich ist das zwar halbwegs richtig gegendert, aber tatsächlich waren es <span style="text-decoration: underline;">ein</span> Seminarleiter und <span style="text-decoration: underline;">eine</span> Leiterin. Was nun? Und irgendwas schmerzt beim Lesen, es wirkt einfach verkrampft und überbemüht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Gut Gegendertes</h3>
<p>Man kommt aus der Verkrampfung raus, wenn man sich wie die <em>&#8222;Genossnnn und Genossn&#8220;</em> in der Politik die Mühe macht, höflich und ausführlich beide Formen auszurollen. Denn das freut die <em>&#8222;Bürgerinnen und Bürger&#8220;</em> genauso wie die <em>&#8222;Teilnehmerinnen und Teilnehmer&#8220;</em>. Ja, es macht die Texte länger, hat aber was Entspanntes und Souveränes.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><span style="color: #993300;">&#8222;Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung stellten Fragen an die Kursleiterin und den Dozenten.&#8220;</span></strong><span style="color: #333399;"><em><br />
</em></span></p>
<p>Der Plural &#8222;die Teilnehmer&#8220; wirkt eigentlich schon neutralisierend und niemand ist ausgeschlossen. Man rettet sich deshalb auch gern in diese Neutrale Zone:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><span style="color: #993300;">&#8222;Die Teilnehmenden der Fortbildung stellten Fragen an die Seminarleitung.&#8220;</span></strong></p>
<p>So gehts auch. Man hat ja reichlich Lehrende und Zuhörende und Anwesende zur Verfügung. Auch Schreibende. Und Berufseinsteigende, Steuerzahlende, Zuschussbeantragende, Beteiligte und Mitwirkende, Absolvierende, Beauftragende, Vertragsunterzeichnende, Selbstständige sowieso, und Existenzgründende &#8230; Beispiele ohne Ende. Diese sprachliche Nichtangriffszone ist meistens kurz und praktisch, wirkt aber auch ein bischen blutleer und distanziert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Elegant und geschickt Gegendertes</h3>
<p>Aufwändig, aber eleganter, ist die Verwendung zweier sehr verwandter Begriffe, also der Verzicht auf die Doppelung und Wiederholung. Sowohl Weiblein als auch Männlein bekommen ihr eigene Bezeichnung:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><span style="color: #993300;">&#8222;Die Teilnehmerinnen und Zuhörer der Fortbildung stellten Fragen an die Seminarleiterin und den Dozenten.&#8220;</span></strong></p>
<p>Ja, der Satz ist lang, aber alle sind mit im Boot. Man spürt die Höflichkeit. Soviel Zeit muss sein. Immer noch gilt: Die weibliche Form kommt zuerst, dann die männliche. Kniffelig ist das Finden passender Synonyme oder Zwillingsbegriffe, die nicht schon wieder einen Graben zwischen Männlein und Weiblein ziehen.  Aber oft führt diese Lösung aus dem Sternchendilemma raus. Probieren Sie es gelegentlich.</p>
<h3>Gendern oder nicht gendern &#8230;</h3>
<p>Man sollte nur dann gendern, wenn die Hinzuziehung der weiblichen Form ein Missverständnis ausräumt, statt es zu verstärken. Mir stößt an dem Gendersternchen auf, das in vielen Texten das Geschlecht der Personen für die Kernaussage gar keine Rolle spielt, durch das Gendersternchen aber unnötig betont und in den Vordergrund gestoßen wird. Bei einem Hausbrand will ich nicht wissen, welches Geschlecht die verletzten Bewohner hatten, sondern ob sie gerettet wurden.</p>
<p><strong>Wenn eine Frau von sich selbst spricht und die männliche Form benutzt, wird es merkwürdig. Zum Beispiel hier:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">In einem zwanglosen Gespräch ging es um das Talent, Termine zu organisieren. &#8222;Ich bin jemand, <span style="text-decoration: underline;">der</span> das kann.&#8220; behauptete eine Frau von sich, anstatt einfach zu sagen: &#8222;Ich bin eine, <span style="text-decoration: underline;">die</span> das kann.&#8220; In der Umkehrung würde kaum ein Mann von sich sagen: &#8222;Ich bin eine Person, <span style="text-decoration: underline;">die</span> das kann.&#8220; Oder?</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die richtige Domainwahl</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/die-richtige-domainwahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2019 14:53:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.designbrandes.de/brandesblog/?p=846</guid>

					<description><![CDATA[Tipps zur cleveren Internetadresse. Wenn Sie für Ihre Firma oder Ihr berufliches Angebot eine passende Domain festlegen, können Sie damit die Chancen erhöhen, im Internet gut gefunden zu...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tipps zur cleveren Internetadresse.</strong></p>
<p>Wenn Sie für Ihre Firma oder Ihr berufliches Angebot eine passende Domain festlegen, können Sie damit die Chancen erhöhen, im Internet gut gefunden zu werden. Auch zum Wettbewerbsrecht und zum modernen Marketing sollten Sie die folgenden Tipps beherzigen. Sie brauchen sich keinen ganzen Zoo von ähnlichen Domains anzulegen, denn das ist sowohl technisch als auch für den Wettbewerb unsinnig &#8211; und rausgeschmissenes Geld.</p>
<h2>Merkfähige Domain für Ihre Kunden</h2>
<p>Wählen Sie eine Internetadresse, die möglichst kurz ist und deren Schreibweise man nicht ständig erklären muss. Sie sollte einzeilig auf eine Visitenkarte passen und auch am Telefon eingängig sein. Im besten Fall ist sie identisch mit Ihrem (Firmen)Namen und hebt sich eindeutig von Konkurrenten ab. Tipp: Einzeldienstleister müssen sich nicht hinter einem Kunstnamen verbergen, sondern können mit ihrem eigenen Namen auftreten. Das schafft Vertrauen, Transparenz und Seriösität.</p>
<p>Geben Sie testweise Ihren (Firmen)Namen in der Google-Suchmaske ein. Wenn sehr viele ähnliche Firmen aufgelistet werden, wäre das nachteilig, denn je mehr leicht verwechselbare Domains es gibt, desto mehr Mühe haben Ihre Webbesucher, unter den Namensvettern Ihre Website ausfindig zu machen. Viele verirren sich. Achten Sie daher unbedingt auf eine eindeutige Abgrenzung zu anderen. <strong>Je unverwechselbarer, desto besser!</strong></p>
<h2>Schlüsselbegriff integrieren</h2>
<p>Begriffe sind bei der Internetsuche wichtig. Wenn jemand Apfelsaft sucht, werden bei Google vorrangig die Domains angezeigt, die das Wort Apfelsaft enthalten. Der wesentliche Schlüsselbegriff, der auf Ihr Angebot zutrifft, sollte also in der Internetadresse enthalten sein. Beispiele:</p>
<p>• www.muellermeier-architekt.de (Schlüsselbegriff Tätigkeit „Architekt“)</p>
<p>• www.saft-und-obst.de (Schlüsselbegriffe sind die Produkte, die verkauft werden)</p>
<p>• www.yachtausbau-bodensee.de (Schlüsselbegriffe sind Tätigkeit und die Region)</p>
<h2>Die passende Endung</h2>
<p>Eine Domainadresse mit der Endung<em> .de</em> gilt für Deutschland und ist naheliegend und empfohlen. Endungen<em> .com</em> für commercial und <em>.info</em> und <em>.eu</em> und andere sind ebenfalls geläufig. Aber VORSICHT: Wenn eine Konkurrenzdomain schon mit .de vergeben ist, rate ich dringend davon ab, einfach eine andere Endung zu benutzen, denn das irritiert nicht nur die Suchenden, sondern es kann zu schmerzhaft hohen Geldstrafen führen. <strong>Bitte beachten Sie das Wettbewerbsrecht und den Markenschutz! </strong></p>
<h2>Domain prüfen</h2>
<p>Sie haben eine gute Internetadresse für sich erdacht, die bei Google noch nicht vorhanden ist. Bei den meisten Anbietern von Webpaketen können Sie Ihre Wunschdomain testen und innerhalb des Hostingvertrags für sich registrieren lassen. Probieren Sie zum Beispiel einfach mal das Eingabefeld bei <a href="https://www.checkdomain.de" target="_blank" rel="noopener">www.checkdomain.de</a></p>
<p>Nach dem Eingeben wird angezeigt, welche Domains im Internet noch nicht vergeben oder schon belegt sind.  Wenn Ihre Wunschdomain noch frei ist (egal, wo sie getestet haben), dann suchen Sie bei dem Provider Ihrer Wahl ein passendes Hostingpaket aus und lassen sich die Domain im Vertrag mit registieren.  <a href="https://www.designbrandes.de/brandesblog/erste-schritte-zur-website/">Mehr zu den Hostingverträgen&#8230;  </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erste Schritte zur Website</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/erste-schritte-zur-website/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2019 14:38:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.designbrandes.de/brandesblog/?p=835</guid>

					<description><![CDATA[Wenn Sie als Existenzgründer oder Firmeninhaberin Ihren ersten Internetauftritt planen, sind hier einige wesentliche Schritte erläutert. Bevor Sie also eine Website beauftragen, können Sie sich zunächst zu Hostingpaketen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Sie als Existenzgründer oder Firmeninhaberin Ihren ersten Internetauftritt planen, sind hier einige wesentliche Schritte erläutert. Bevor Sie also eine Website beauftragen, können Sie sich zunächst zu Hostingpaketen informieren, um laufende monatliche Kosten abzuschätzen. Auch die Domainwahl gehört mit dazu.</strong></p>
<h2>Der Begriff &#8222;Website&#8220;</h2>
<p>Das englische &#8222;Web&#8220; für Netz und das englische &#8222;Site&#8220; für Ort bezeichnen sinngemäß den Platz im Internet, von dem Informationen abgerufen werden. Man kann zwar von „Internetseiten“ sprechen, aber eine dynamische Datenbank besteht aus vielen einzelnen Datensätzen, die erst beim Aufrufen optisch zusammengefügt werden.  Der Begriff „Homepage“ wird explizit nur für die Startseite verwendet.</p>
<h2>Passendes Webpaket auswählen</h2>
<p>Ihre Website besteht aus Dateiordnern, die auf einen <strong>Webserver</strong> geladen werden &#8211; einen Hochleistungsrechner, der die Daten speichern, schützen und für das Internet freigeben kann. Sie mieten also für Ihre geplanten Internetdateien einen <strong>Webspace</strong> (= Speicherplatz) gegen eine monatliche <strong>Hostinggebühr</strong> (hosting = beherbergen). Bei den <strong>Providerfirmen</strong> kann man zwischen gestaffelten Webpaketen wählen und zahlt dafür unterschiedliche Gebühren.</p>
<p>Die Providerfirmen bieten auf ihren eigenen Websites Paketvergleiche: Je klarer und übersichtlicher, desto besser der Anbieter. In der Regel reichen Starterpakete oder die jeweils kleinsten Angebote aus, denn sie haben schon sehr üppigen Speicherplatz. Die Domain, das SSL-Zertifikat und mehrere E-Mail-Postfächer sind  oft schon im Paket inklusive.</p>
<ul>
<li><strong>Webserver</strong> = Hochleistungsrechner, die Dateien speichern, schützen und ins Netz speisen</li>
<li><strong>Providerfirmen</strong> = Anbieter, die Speicherplatz auf ihren eigenen Servern vermieten</li>
<li><strong>Webspace</strong> = Gebührenpflichtiger Speicherplatz für die Websitedateien</li>
<li><strong>Hostingvertrag</strong> = Miet- und Servicevertrag mit der Providerfirma</li>
<li><strong>Webpaket</strong> = Speicherplatz mit Domaingebühr, SSL und E-Mail</li>
<li><strong>Domain</strong> = Internetadresse, unter der die Website erscheint</li>
</ul>
<h2>Domain wählen (Ihre Internetadresse)</h2>
<p>Die Begriffe in den Internetadressen spielen bei der Suchmaschinen-Optimierung (SEO) weiterhin eine Rolle und werden von Suchmaschinen wie Google ausgewertet. Mein Angebot: Sie können mich für die gründliche Recherche und individuelle Adressenfindung zum Festpreis konsultieren – zu Beginn eines Websiteauftrags oder auch ganz unabhängig davon. Das ist insbesondere für Auftraggeber sinnvoll, die zwar schon eine Website, aber z.B. Probleme mit deren Auffindbarkeit haben. <a href="https://www.designbrandes.de/brandesblog/die-richtige-domainwahl/">Mehr zur Domainwahl&gt;</a></p>
<h2>SSL-Zertifikat zum Datenschutz</h2>
<p>Achten Sie beim Webpaket auf eine inklusive <a href="https://www.designbrandes.de/brandesblog/sichere-seiten-das-ssl-zertifikat/">SSL-Verschlüsselung</a>! Das SSL-Zertifikat wird oft kostenfrei im Paket oder gegen eine monatliche Zusatzgebühr angeboten. Es gehört untrennbar zu einer Domain dazu und wird ihr technisch und manuell zugewiesen. Ein wichtiger Datenschutzbeitrag.</p>
<h2>E-Mail-Adresse zur Website</h2>
<p>In allen Paketen sind meistens gleich mehrere E-Mail-Postfächer enthalten. Die E-Mail-Adresse legen Sie selbst fest bzw. wird von Ihrem Domainnamen bestimmt. Beispiel: Zur Domain <em>www.tolle-firma.de</em> gehört dann die Mailadresse <em>&#x6d;&#x65;&#105;e&#x72;&#x40;&#116;&#111;l&#x6c;&#x65;&#45;&#102;i&#x72;&#x6d;&#97;&#46;d&#x65;</em></p>
<h2>Besonderes für CMS und Formulare</h2>
<p><strong>CMS – Content Management System zum Selbstverwalten<br />
</strong>Falls es für Sie tatsächlich sinnvoll ist, die Inhalte Ihrer Website eigenständig zu aktualisieren, kann man ein CMS-Redaktionssystem oder das Blogsystem WordPress installieren. Ihr Webpaket muss dazu PHP / MySQL Datenbanken enthalten. Ein Redaktionssystem lohnt sich aber nur für hohen Änderungsbedarf, denn die Erstellung ist teurer im Vergleich zur statischen Website. Auch ist die Systemverwaltung für Sie nicht ganz unkompliziert und recht zeitintensiv. Lassen Sie sich dazu von mir beraten.</p>
<p><strong>Kontaktformular mit PHP-Skript<br />
</strong>Formulare sind zum Beispiel für Bestellvorgänge sinnvoll, aber sie können Kunden abschrecken. Aus Datenschutzgründen sind Kontaktformulare nur beschränkt einsetzbar. Sollten Sie ein Formular auf Ihrer Website wünschen, müsste PHP im Hostingpaket inklusive enthalten sein.</p>
<h2>Hostingvertrag abschließen</h2>
<p>Es ist soweit: Sie haben Ihre <a href="https://www.designbrandes.de/brandesblog/die-richtige-domainwahl/">neue Domain (www.internetadresse.de)</a> gut überlegt und sorgfältig getestet. Sie haben sich für ein passendes Webpaket inklusive SSL-Zertifikat entschieden. Nun schließen Sie persönlich einen Vertrag mit einem Provider ab und erhalten alle wichtigen Zugangsdaten. Die FTP-Zugangsdaten mit Benutzernamen und Passwort werden zur Erstellung der Website von der Designerin benötigt, um die Dateien sicher und geschützt auf dem Server abzulegen. Mit Ihrem eigenen Hostingvertrag behalten Sie immer die Kontrolle!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SEO und Google</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/gute-suchergebnisse-seo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Mar 2019 11:56:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media SEO]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.designbrandes.de/brandesblog/?p=775</guid>

					<description><![CDATA[Die Suchdienste geben schon beim Aufbau einer Website wesentliche Richtlinien vor, damit die Website gut ausgewertet werden kann. Das Wichtigste ist der lesbare Textinhalt auf den einzelnen Seiten....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Suchdienste geben schon beim Aufbau einer Website wesentliche Richtlinien vor, damit die Website gut ausgewertet werden kann. Das Wichtigste ist der lesbare Textinhalt auf den einzelnen Seiten.</p>
<p><strong>Google empfiehlt: &#8222;Schreiben Sie für echte Leser, nicht für Suchmaschinen.&#8220;</strong> Daher sollte der Text sich mit den Themen und Begriffen befassen, die für Ihre Zielgruppe geläufig sind. Wonach suchen Ihre Kunden und Klienten? Welche Begriffe benutzen sie bei der Suche? Diese Bezeichnungen sollten im angenehm lesbaren Text enthalten sein.</p>
<h3>Überschriften und Links sind wichtig</h3>
<p>Die Überschriften und Zwischentitel sind für Google besonders wichtig, wenn darin ebenfalls Begriffe enthalten sind, um die es im Text geht. Bitte verkrampfen Sie nicht und schreiben Sie nicht &#8222;um Begriffe herum&#8220;, denn wenn Sie einfach konkret mitteilen, was Sie anbieten möchten, entstehen die relevanten Inhalte schon fast von allein.</p>
<ul>
<li>Die einzelnen Seiten sollten intern untereinander verlinkt sein, wenn inhaltlicher Bezug besteht.</li>
<li>Bilder sind für die Suchergebnisse wichtig! Die Bilddateien sollten sinnvoll beschriftet sein.</li>
<li>Die Menüleiste sollte sehr präzise betextet sein! Es gibt Millionen Menüleistenlinks namens &#8222;Angebote&#8220; oder &#8222;Über uns&#8220;. Wenn Sie Socken anbieten, heißt der Link natürlich &#8222;Socken&#8220; und wenn Sie Müllermeier heißen, heißt der Link natürlich &#8222;Müllermeier&#8220;.</li>
<li>Links von gutbesuchten Portalen zur Website hin sind sehr nützlich. Gegenseitiger Linktausch mit Partnern und Kollegen bringt nicht so viel, wenn diese Websites wenige Besuche haben.</li>
</ul>
<h3>SEO nach der Fertigstellung</h3>
<p>SEO bedeutet <em>Search Engine Optimization</em>, also Suchmaschinenoptimierung. Der Prozess hat nie ein Ende, man kann fortlaufend Ergebnisse kontrollieren und Inhalte ändern, aber Google reagiert zeitverzögert, sodass man ein bischen wie beim Topfschlagen vorgehen muss.</p>
<p>Man hätte das gesamte Internet wie eine Enzyklopädie anlegen können, dann würde man mit maximal 5 Filterbegriffen jede Website wie in einem Branchenbuch finden können. Hat man aber nicht. Stattdessen versuchen <em>robots</em> der Suchdienste, den &#8222;echten&#8220; Text wie ein Mensch auszuwerten und zu verstehen. Das klappt immer besser, aber wie die Ergebnisse bei Google konkret zustande kommen, bleibt in vielen Teilen immer noch nebulös.</p>
<p>Ich habe schon Uralt-Website-Monster ganz vorn auf Platz 1 gefunden, die wirklich gegen jede Regel von Google verstoßen haben. Trotzdem hatten sie excelente Suchergebnisse und toppten meine zeitaufwändig optimierten Seiten. Alter vor Schönheit?</p>
<h3>Kooperation mit SEO Fachleuten</h3>
<p>Beim Aufbau und bei der ersten Veröffentlichung der Website nehme ich wichtige SEO-Massnahmen vor, gebe danach aber gern ab an Fachleute, die 24 Stunden am Tag nichts anderes tun als SEO. Wenn Sie einen Internet-Shop möglichst schnell nach vorn bringen möchten, sollte das eine auf SEO spezialisierte Person übernehmen.</p>
<p>Für WordPress und JIMDO gibt es zusätzliche Werkzeuge und Software zur Suchmaschinenoptimierung, die wirksam sind. Hierzu kann ich Sie beraten und entsprechende Plugins installieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-25 alignleft" src="https://www.designbrandes.de/brandesblog/wp-content/uploads/2016/04/logo.png" alt="" width="55" height="56" /></p>
<p>Eine Kundeninformation der Berliner Designerin Marion Brandes.<br />
<a href="https://www.designbrandes.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.designbrandes.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nicht druckfähig</title>
		<link>https://www.designbrandes.de/brandesblog/textprogramme-nicht-drucktauglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Brandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2019 14:13:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Druck und Layout]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.designbrandes.de/brandesblog/?p=823</guid>

					<description><![CDATA[Professionelle Drucksachen werden für den Offsetdruck angelegt, aber Textprogramme sind dafür technisch ungeeignet. Gelegentlich werde ich gebeten, die Briefbogengestaltung in den üblichen Textprogrammen vorzunehmen. Manche Kunden geben ihre...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Professionelle Drucksachen werden für den Offsetdruck angelegt, aber Textprogramme sind dafür technisch ungeeignet.</strong></p>
<p>Gelegentlich werde ich gebeten, die Briefbogengestaltung in den üblichen Textprogrammen vorzunehmen. Manche Kunden geben ihre selbst erstellten Officedateien sogar in die Druckerei und müssen dann feststellen: Textprogramme und daraus exportierte PDF sind nicht für professionellen Offsetdruck geeignet! Auch am eigenen Bürodrucker sind gute Druckergebnisse auf diesem Weg nicht optimal zu erreichen. In der Praxis haben herkömmliche Textprogramme erhebliche Nachteile.</p>
<h3>1. Layoutprogramme:</h3>
<p>Grafikdesigner arbeiten mit professioneller Software, die über millimetergenaue Liniale, Hilfslinien, Seitenraster etc. verfügt. Alle Farbwerte können für den Offsetdruck im korrekten CMYK-Modus eingestellt und mithilfe von genormten ECI-Profilen für Belichtungsmaschinen definiert werden. Schrifttypen werden in feingradiger Schärfe vektorisiert. Die Druckvorstufe ist ein hochkomplexes technisches Gebiet, das nur mit professioneller Grafiksoftware ergebnissicher bleibt. Wozu also sollten Gestalter mit Textprogrammen „herumpfuschen“, wenn man mit Profi-Grafiksoftware perfekt arbeiten kann?</p>
<h3>2. Farbumsetzung:</h3>
<p>Die üblichen Text- oder Officeprogramme wurden von den Herstellern gar nicht für den Offsetdruck konzipiert und sind bestenfalls für den kleinen Bürodrucker in minderer Qualität gedacht. Farbtöne erscheinen beliebig und je nach Drucker abweichend. Ein Farbmanagement ist nicht möglich.</p>
<h3>3. Schriftverwendung:</h3>
<p>In der Regel haben Officeprogramme nur wenige lizenzfreie Systemschriften zur Verfügung, andere firmeneigene Schriften müssen daher als Lizenz angekauft werden. Man sollte nicht den schlimmsten aller Fehler machen und Comic Sans als Hausschrift verwenden. Tipp: Gute Schriftlizenzen sind erhältlich bei <a href="https://www.linotype.com/de/" target="_blank" rel="noopener">Linotype</a> oder bei <a href="https://www.fontshop.com/" target="_blank" rel="noopener">Fontshop Berlin</a>.</p>
<h3>4. Umständliches Einrichten:</h3>
<p>Der Mehraufwand für Entwürfe in layoutfernen Programmen übersteigt die Kosten für fachroutinierte Arbeiten. Ein Entwurf für Worddateien und andere Textprogramme wäre also umständlicher und daher teurer als ein professioneller Entwurf für Offsetdruck. Kontrollen sind nicht möglich: Eine Textdatei kann an zwei Computern ganz unterschiedlich aussehen, weil die Voreinstellungen abweichen.</p>
<h3>5. Kostenvergleich:</h3>
<p>Die Annahme, man könne den Offsetdruck umgehen und damit Druckkosten sparen, ist falsch, denn eigene Büroausdrucke sind je nach Farbpatronen- und Papierverbrauch sehr teuer. Für Firmen im Wettbewerb ist die optimale Eigendarstellung wichtig, denn die Empfänger spüren sofort, wenn es an Qualität mangelt. Ein schriftbildscharfer Offsetdruck ist also unbedingt empfohlen. Die Druckangebote auf dem Markt sind vielfältig und preislich günstig. Warum sollte man also auf gute Qualität verzichten?</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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